Connecting artists, managers and presenters worldwide ™
Facebook

Musical World

Angela Denoke

  • Soprano

Reviews

Angela Denoke reviews

Lady Macbeth of Mtsensk
Wiener Staatsoper
October/November 2009

Hervorragend und rollendeckend bis in die kleinsten Partien die Gesangssolisten: Wiens Publikumsliebling Angela Denoke debutiert als Katerina mit flammend rotem, langem Haar und fügt ihrem Repertoire eine ganz bedeutende Partie hinzu, die ihr stimmlich auf den Leib kompniert zu sein scheint. Denoke erfüllt jede Phrase mit ihrem lyrisch expressiven, dunklen und in der Mittellage ungemein runden und in der Höhe gleichwohl strahlenden Sopran. Jeder stimmliche Ausdruck, jede darstellerische Geste ist erfühlt und gefühlt.
Das Opernglas, December 2009

Bejubelt wurde Denoke, deren warme Stimme noch jede Mordtat mit Zärtlichkeit flutete.
Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Bonus waren die wunderbaren Singdarsteller allen voran Angela Denoke als Katerina, die sogar als Mörderin Sympathien und Mitgefühl erregen kann.
Ernst P Strobel, Salzburger Nachrichten

Allem, weil er mit Angela Denoke nicht nur eine erstklassige Sängerin, sondern auch eine überzeugende Darstellerin zur Verfügung hat.
Joachim Lange, Frankfurter Rundschau

Angela Denoke geht auch in dieser Produktion voll und ganz in ihrer Rolle auf, sie entäussert sich förmlich und verströmt dabei gleichzeitig so viel Wohlklang, dass das Schicksal dieser Katerina zu hochemotionaler Wirkung kommt.
Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung

Im Falle von Angela Denoke (als Katerina), einer - wie schon oft zu bemerken - großen Sängerdarstellerin, hat man es allerdings wohl auch nicht schwer. Denoke verleiht dieser heiklen Rolle Intensität und Glaubwürdigkeit, geht emotionale Grenzsituationen energisch an, ist aber auch fähig, kammerspielhafte Aspekte subtil umzusetzen. Selbiges im Vokalen: Dramatische Kraft, wo nötig, lyrische Feinheiten ebenso. Bewundernswert auch, wie Denoke noch in den Höhen satten Klang abzurufen imstande ist.
Ljubiša Tošić, Der Standard

Die Titelheldin vor allem, der Angela Denoke glaubhafte Züge von schlechtem Gewissen und zuletzt – mit gradlinig schön geführter Stimme – sogar wirklich bewegende Momente echter Verzweiflung verleiht.
Wilhelm Sinkovicz, Die Presse

Berg: Altenberg Lieder
Wiener Philharmoniker, Esa Pekka Salonen
Salzburger Festspiele 2009

Angela Denoke gelang die lyrische Emphase dieser so heiklen Miniaturen, bei denen gleichsam jeder Ton auf der Goldwaage liegt, in imponierender Weise.
Die Presse, August 2009

Freilich: Erst in Verbindung mit einem so betörend leuchtenden, textklugen Sopran wie jenem von Angela Denoke wird das Erlebnis vollendet. KARL HARB
Salzburger Nachrichten, August 2009

Manchmal kann man ein Orchester als Ganzes aufleben hören: Am Samstag Vormittag lag wirklich Musik auf den Pulten der Wiener Philharmoniker: Alban Bergs "Fünf Orchesterlieder nach Ansichtskartentexten von Peter Altenberg, op. 4" etwa. Die Stücke haben 1913 die Hörer der Uraufführung vor den Kopf gestoßen und sind nach wie vor rar im Konzertsaal. In der vom ORF live übertragenen Philharmoniker-Matinée unter Esa-Pekka Salonen gab’s eine wundersam fein ausgemalte, koloristisch präzis gefasste Wiedergabe zu bestaunen.
Angela Denoke bringt das Sinnliche mit für diese Lied-Aphorismen, und sie versteht es, ihre Stimme groß auflaufen zu lassen, ohne dass sich ein falsches Vibrato, ein unkontrollierter Affekt einschliche. Das strömt, das ist wort- und inhaltsgenau deklamiert und gewichtet.
Reinhard Kriechbaum, Wiener Zeitung, August 2009

Angela Denoke schaffte auf den höchst anspruchsvollen Kurzstrecken die Balance zwischen nüchterner Klangrede und hochdramatischer Emphase. Eine Meisterleistung auf kleinstem Raum.
Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung, August 2009

Erwartung

Deutsches Symphonie Orchester
Ingo Metzmacher
May 2009

“In Angela Denoke mit ihrem farbenreichen Sensationssopran fand das Werk eine großartige, gleichzeitig feinfühlende Interpretin.
Das Werk ist ein einziger großer Appell an die Phantasie, von Metzmacher, Frau Denoke und dem Orchester ausgeforscht und immer wieder aufblitzend dargelegt.”
Berliner Morgenpost, May 29 2009

“Was das DSO nach den letzten anstrengenden Wochen hier noch einmal an Präzision und klanglicher Suggestion aufbot, war ähnlich beeindruckend wie die Souveränität, mit der Angela Denoke die gezackten Linien der Sopranpartie in den bedrängenden Ausdruck von Einsamkeit und Angst verwandelte.”
Berliner Zeitung May 30 2009

The Makropulos Case
Teatro alla Scala January/February 2009

Scala Applausi alla Denoke
Grazie a Ronconi un «Makropulos» che non invecchia
Nel caso di Angela Denoke, la protagonista, ciò non stupisce. ? interprete troppo brava, troppo intelligente, troppo donna da non capire tutto e subito.
Girardi Enrico, Corriere della Sera, January 18 2009

...l’ottima compagnia di canto dominata dalla magnetica Angela Denoke, perfettamente a suo agio nei panni della diva fatale e disperata...
Paolo Gallarati, la Stampa, January 21 2009

SALOME
Wiener Staasoper
February 2009

Ein sensationelles Salome-Debüt
Verführerisch: Angela Denoke als Salome.:

“’Man töte dieses Weib!’: Zum 185. Mal seit der Premiere vom April 1991 ereilte Prinzessin Salome an der Wiener Staatsoper ihr grausames, doch konsequentes Schicksal. Das Opfer hieß diesmal Angela Denoke. Und um es vorwegzunehmen: Es wurde ein geradezu sensationelles Debüt. Frappant, wie sie stimmlich wie in der Darstellung beinahe den Eindruck erweckte, als stünde sie eindreiviertel Stunden lang allein auf der Bühne.
Mit schlangenhaft-fleuraler Körpersprache, so als sei sie direkt der Jugendstilornamentik von Jürgen Roses Bühnenbild entsprungen, fegte sie durch’s Geschehen; in ständiger Anspannung, lasziv sich räkelnd oder schweigend in sich versunken. Im Tanz der sieben Schleier ging sie fast bis zum Äußersten der Enthüllung, um zuletzt noch die Wandlung zur verzweifelten Liebenden glaubhaft zu machen.
Die Klangfluten ließen die Sänger versinken
Gekrönt wurde diese Rollengestaltung durch den Goldglanz ihres reich strömenden, sieghaft aufleuchtenden Soprans. Er vermochte es fast als Einziger, sich über die aus dem Orchestergraben emporbrandenden Klangwogen zu schwingen.”
Wiener Zeitung, Gerhard Kramer, February 10 2009

Angela Denoke erstmals als Salome in Wien.:

“’Den Kopf des Jochannaan!’, fordert Salome von ihrem eklig-geilen Stiefvater Herodes – bei Angela Denoke klingt die heikle Stelle kindlich, schlank und leicht, ganz sauber und doch so gefährlich: wie ein Dolch aus Elfenbein. Es waren solche Momente fein ziselierten Gesangs, die Denokes Leistung außergewöhnlich machen: Stellen, die bei den üblicherweise aufgebotenen schwereren Stimmkalibern oft durch Vibrato und/oder saure Intonation verbeult werden.
Denoke teilt sich ihre Kräfte klug ein, ohne je zu „sparen“ – um dort, wo es nötig ist, auch mit konzentriertem Aplomb zu beeindrucken. Mehr von Neugier und Besitzdrang als von erwachender Erotik getrieben, überfällt diese Salome sogar Scham am Ende des Schleiertanzes, den die groß gewachsene, grazile Sängerin selbst ausführt. Ein überaus beeindruckendes Rollenporträt.”
Die Presse, February 10 2009

Salome
Bayerische Staatsoper München

Angela Denoke spielte die verwöhnte Prinzessin geschmeidig wie eine Tigerin und sang nicht nur mit schöner, warm timbrierter, tragfähiger Mittellage, sondern auch mit Glanz in der Höhe und klangvoller Tiefe.
K.Kalchschmid, SZ, July 28 2008

It was a riveting evening, partly thanks to Nagano’s svelte orchestra and mostly thanks to the German soprano Angela Denoke, who projects Salome as cleanly and purely as any singer today. The dressy Munich crowd seemed to have no objection to Denoke’s nipples; frenetic applause swept the theatre afterward.
Alex Ross, The New Yorker, July 30 2007

Der große Rest des Abends ist Angela Denoke. Mag Nagano auch in der kristallinen Aufbereitung der Straussschen Verschlingungen fulminant den Aufbruch in die Moderne feiern, Wolfgang Schmidt den Herodes mit brünstiger Ekstase, Alan Titus den Jochanaan mit dröhnender Gewalt, Nikolai Schukoff den Narraboth mit strahlender Klangschönheit verkörpern - diese "Salome" ist Denoke. Sie weiß um die Ekstasen des Eros und hat keine Scheu, diese zu zeigen. Jederzeit überstrahlt sie mühelos das Orchester, und doch dienen ihr alle ihre umfassenden stimmlichen Mittel nur der Verkörperung der Figur, deren psychotischer, (selbst-)mordender Gier. Denoke zeichnet mit grandiosem Körpereinsatz das Bild einer modernen Frau, die in kein System einzuordnen ist, die im fundamentalistischen Prediger, der die Gesellschaft verachtet, einen Wesensgleichen findet. Mit der Erschaffung eines haltlosen Ichs wischt Denoke alle Albernheiten der Inszenierung von William Friedkin in den Hintergrund, sie ist die Lust, die irre, wilde Lust der Oper.
Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, July 2007

A spellbinding actress, at once subtle and uninhibited, Angela Denoke sings the role like a goddess, the easy beauty of her voice masking a metallic edge that lurches to the surface at moments of violent insistence.
Tim Ashley, Opera February 2007

Angela Denoke's Salome is an iconic blond; singing like a goddess, she lives out the role with uninhibited veracity. The final scene, in which she slobbers blood down her half-naked body, is very Friedkin - but unerringly right, and absolutely unforgettable.
Tim Ashley, The Guardian, November 3 2006

Die Sensation der "Salome" war Angela Denokes Debüt in der Titelrolle. Mit der Geschmeidigkeit einer Katze und unerschöpflich erscheinenden Ressourcen ihres wandlungsfähigen, biegsamen Soprans riß sie das Münchner Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Nahezu perfekt gab sie das verzogene Gör, die laszive Lolita, die verschreckte Hysterikerin, das männermordende Raubtier, die stolze Amazone und beglaubigte all das auch stimmlich. Sogar den heiklen Schleiertanz, den Friedkin in vollem Ernst als schwül-erotische Fantasie mit wieder auferstandenem Adler und Stripteaseeinlage auspinselte, absolvierte sie ohne die kleinste Peinlichkeit.
Julia Spinola, Frankfurter Allgemeine Zeitung, October 30 2006

Dort begleitete es Angela Denoke, die eine grossartige, weich und rund klingende, weniger im erotischen Fluidum als in der psychologischen Entwicklung verankerte Deutung der Titelrolle gab.
Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, October 30 2006